Pressetexte 2014

Erfolgreiche Tagung 2014 in Stuttgart

Die diesjährige Jahrestagung des Arbeitskreis Baufachpresse e.V. führte die Mitglieder des anerkannten Berufsverbandes nach Stuttgart. Im Mittelpunkt der Fachtagung standen die zahlreichen Baustellen, die sich im Rahmen des Stadtumbaus von Stuttgart ergeben.

In seinem Einführungsvortrag berichtete Dr. Detlev Kron, Leiter des Amtes für Stadtplanung und Stadterneuerung über den Stand der Neuordnung des Verkehrsknotens Stuttgart 21 im Rahmen der Neubaustrecke Stuttgart-Ulm als Teil  des europäischen Hochgeschwindigkeitsnetzes „Magistrale für Europa“. Die Magistrale bildet als zentrale West-Ost-Achse ein Rückgrat des gesamteuropäischen Schienennetzes. Der Ausbau der Magistrale ist wesentliche Voraussetzung für das rasche ökonomische, politische und kulturelle Zusammenwachsen von West- und Osteuropa und wird eine schnellere Anbindung an den internationalen Fernverkehr bringen.

Der Neubau eines unterirdischen Bahnhofes eröffnet der Stadt Stuttgart große städtebauliche Chancen. Während in vielen Städten nur in den umliegenden Vororten weiterer Wohn- und Lebensraum geschaffen werden kann, ermöglichen die frei werdenden Gleisflächen, dass Stuttgart im Zentrum wächst. 100 Hektar Fläche stehen für die städtebauliche Entwicklung der Stuttgarter Innenstadt zur Verfügung. 50 Hektar werden für Wohnen und Arbeiten genutzt, um 20 Hektar werden die Parkanlagen erweitert und zusätzlich sind 10 Hektar  für den Bau von Grünanlagen, öffentlichen Plätzen und Straßengrün vorgesehen. Über die nächsten zwei Jahrzehnte entwickeln sich neue Quartiere zum Leben, Arbeiten und Wohnen.

Es sollen rund 20.000 Arbeitsplätze und Wohnungen für 11.000 Menschen entstehen. Auch die  bislang durch den oberirdisch Gleisverlauf getrennten Stadtteile im Stuttgarter Norden und Osten können wieder zusammen wachsen. Neben dem Bahnprojekt  ergeben sich für Stuttgart zahlreiche weitere Herausforderungen der Standentwicklung. So ist das Entwicklungskonzept im Wesentlichen auf Nachhaltigkeit und Innenentwicklung ausgelegt und wird durch eine optimierte Flächenkreislaufwirtschaft mit konsequenter Umsetzung des Nach-haltigen Bauflächenmanagements Stuttgart (NBS) geprägt.

Wahl des Vorstands

Auf der Mitgliedersammlung des Arbeitskreis Baufachpresse e.V. in Stuttgart fanden turnusgemäß Vorstandswahlen statt. Als Vorsitzender des anerkannten Kommunikationsnetzwerkes der Baubranche wurde Burkhard Fröhlich mit großer Mehrheit wiedergewählt. Burkhard Fröhlich, Chefredakteur der Deutschen Bauzeitschrift (DBZ) steht dem anerkannten Berufsverband seit 2002 vor und wird durch die ebenfalls wiedergewählte stellvertretende Vorsitzende Frau Dr. Ilona Klein - Leiterin Presse und Öffentlichkeitsarbeit beim Zentralverband Deutsches Baugewerbe seit dieser Zeit tatkräftig unterstützt.

In ihren Funktionen bestätigt wurden auch Jürgen Schaal, Geschäftsführer Schaal.Trostner Kommunikation GmbH als Schatzmeister, Maike Sutor-Fiedler, Chefredakteurin Asphalt als Schriftführerin, Hanns-Christoph Zebe, zebe-pr-kommunikation für das Bauwesen zuständig für Öffentlichkeitsarbeit sowie Heinz Schmid, Heinz Schmid, Wirtschaftspublizist und Baufachjournalist Wien. Neues Mitglied im Vorstand wurde Ulrike Silberberg, Chefredakteurin Die Wohnungswirtschaft, die als Nachfolgerin von Elke Herbst, Verlagsleiterin Rudolf-Müller Mediengruppe, die Aufgabe eines Beisitzers übernimmt. Alle Vorstände wurden mit überwältigen Mehrheiten gewählt.

tl_files/10010-contao-rw-pic/Pressebilder 2014/P1000972_web.jpg Für jeweils 40 Jahre Mitgliedschaft wurden Gisela Morgenweck-Marfels und Walter Rapitsch vom Vorsitzenden des Arbeitskreis Baufachpresse, Burkhard Fröhlich geehrt.

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Hanns-Christoph Zebe
Auf der Pirsch 34
67663 Kaiserslautern
Tel. 0631/310 35 16
Fax: 0631/310 90 487
E-Mail: hanns-christoph@zebe.de

Jeden Tag eine neue Herausforderung

Pünktlich konnte das Gerber nach rund dreieinhalb Jahren Bauzeit der Öffentlichkeit übergeben werden. Komplexe Projekte wie dieses stellen täglich neue Herausforderungen an die Baumanager der Gassmann + Grossmann Baumanagement GmbH.

Die Quartiersbebauung nach dem Entwurf des Berliner Architekten Professor Bernd Albers ging aus einem Wettbewerb, der 2008/2009 ausgelobt worden war, hervor. Es handelt sich um eines der größten innerstädtischen Projekte Stuttgarts mit dieser Mischnutzung aus Handel, Gastronomie, Wohnen und Büros. Für die Realisierung wur-de eine Arbeitsgemeinschaft mit der Stuttgarter EPA Planungsgruppe gegründet. 2010 stieg die Gassmann + Grossmann Baumanagement GmbH, Stuttgart (g²) ins Boot und übernahm das Baumanagement.

Im Auftrag der PHOENIX Gerber GmbH & Co.KG verantwortlich für die rechtzeitige Herbeiführung von Entscheidungen, für die Einhaltung von Terminen, Organisations-plänen und für die Bauüberwachung hat g² wesentlich zum Gelingen dieses Bauvorha-bens beigetragen. Nach den Abbrucharbeiten 2011, wurde im März 2012 mit dem Rohbau, im Juni 2013 mit dem Ausbau begonnen. An der Schnittstelle zwischen Auftraggeber – Planern – ausführenden Firmen und auch Mietern waren zahlreiche Fragen zu klären, Steine aus dem Weg zu räumen und Lösungen zu finden, damit der frühzeitig festgelegte Eröffnungstag eingehalten werden konnte.

4.000 LKWs entsorgten das Material des Abbruchs, 8.000 LKWs waren notwendig, um den Erdaushub wegzufahren. Im Rohbau wurden rund 10.200 t Stahl und 65.000 m³ Beton verarbeitet. Bis zu 350 Handwerker pro Tag mussten auf der Baustelle koordi-niert werden. Eine der vielen Herausforderungen war die Einbeziehung einer histori-schen Fassade an der Ecke Tübinger-, Sophienstraße in das Projekt. Zwar wurde der Status eines Denkmals im Laufe des Bauprozesses aufgehoben, aber die Fassade sowie ein Treppenhaus der Tübinger Straße 22 sollten erhalten bleiben. Die Fassade wurde saniert; das Treppenhaus mit sichtbaren Ziegeln ist heute ein gelungenes Gestaltungs-element in einem der Läden. Auch der historische Grundriss wurde auf dem Fußboden durch andersfarbige Steinplatten sichtbar gemacht.

Auf dem bebauten Areal befinden sich nun auf drei Ebenen 25.000 m² Verkaufsfläche, die voll vermietet sind. In den Geschossen darüber werden in Richtung Paulinenstraße auf 7.000 m² attraktive Büros als Schallschutz für die rund 70 Wohnungen gebaut, die Ende 2014 bezugsfähig sein werden. Mit einem herrlichen Blick auf die umgebenden Hügel Stuttgarts, wohnt und arbeitet man mitten in der City. Eine begrünte Fläche von rund 1.200 m² steht als Gartenhof ausschließlich diesen Nutzern zur Verfügung. Die drei Untergeschosse dienen der Anlieferung sowie mit 650 Auto- und 200 Fahrradstell-plätzen als Tiefgarage den Kunden und Bewohnern.

Gestartet unter dem Namen Quartier S, wurde 2011 - zum Zeitpunkt der Abbrucharbei-ten - das rund 14.000 m² große Areal zwischen der Tübinger-, Sophien-, Marien- und Paulinenstraße in das Gerber umbenannt. Der neue Name markiert ein Bekenntnis zum historischen Gerberviertel an diesem Platz.
Eine Vernetzung und Anbindung zur Fußgängerzone „Königstraße“ wurde durch die Verkehrsberuhigung der Rotebühlstraße, die Sanierung der Marienstraße und den Um-bau der Tübinger Straße in einen „Shared Space“ angestrebt.

Gassmann + Grossmann Baumanagement (g²)
Die Gassmann + Grossmann Baumanagement GmbH, Stuttgart (g²) steht seit 16 Jah-ren für kompetentes und qualitativ hochwertiges Baumanagement. Schwerpunkte sind Ausschreibung, Vergabe sowie Objektüberwachung. Die Gesellschaft mit ihren Niederlassungen in Frankfurt und München bearbeitet Großbauprojekte im Raum Baden-Württemberg, Bayern und Hessen. g² beschäftigt an diesen drei Standorten rund 95 Mitarbeiter.
Weitere Informationen stehen unter www.gagro.de zur Verfügung.

tl_files/10010-contao-rw-pic/Pressebilder 2014/Eröffnung-Gerber_web.jpg Dr. Alexander Erdland, Vorstandsvorsitzender der W&W; Natalia Wörner; Fritz Kuhn, Oberbürgermeister zerschneiden das rote Band (Foto: Ingrid Honold)

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